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7 Gruende warum Ihre Rekrutierungsbemuehungen scheitern

April 22, 2019 • By Olivier Safir

Startseite/Blog/7 Gruende warum Ihre Rekrutierungsbemuehungen scheitern

Nicht jedes Unternehmen aus dem Life-Sciences-Bereich arbeitet bei der Personalsuche mit einer Personalberatung zusammen. Dennoch ist die eigenständige Rekrutierung nicht immer einfach. Es gibt viele Gründe, warum Ihre Recruiting-Bemühungen hinter den Erwartungen zurückbleiben können – doch das Wichtigste ist: Sie sind damit nicht allein!

Selbst in der Rekrutierungsbranche fällt es uns mitunter schwer, die richtigen Talente für unsere eigenen Teams zu finden. Bedeutet das, dass wir dazu nicht in der Lage sind? Keineswegs! Was es zum Erfolg braucht, ist ein methodisches Vorgehen – zu wissen, wo die Hindernisse liegen, und sie gezielt zu umgehen.

Um Ihnen dabei zu helfen, werfen wir einen Blick auf sieben Gründe, warum Ihre Recruiting-Bemühungen möglicherweise nicht die gewünschten Ergebnisse bringen:

  1. Unrealistische Erwartungen

Viele Arbeitgeber entwickeln ein Bild vom „idealen Mitarbeiter", das schlichtweg nicht umsetzbar ist. Realistisch zu sein – sowohl hinsichtlich der tatsächlichen Anforderungen der Stelle als auch in Bezug auf die eigenen Erwartungen – ist entscheidend, um die richtigen Kandidaten zu identifizieren.

  1. Der Blick bleibt am Lebenslauf hängen

Kluge Menschen können sich auf dem Papier sehr gut präsentieren. Ein Lebenslauf erzählt jedoch immer nur einen kleinen Teil der Geschichte. Ihn als alleinige Wahrheit zu betrachten, ist oft zu kurzsichtig. Holen Sie unbedingt Referenzen ein, stellen Sie gezielte Fragen, und beziehen Sie andere Entscheidungsträger in den Prozess ein, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

  1. Sie lassen sich vom Charme blenden

Manche Menschen glänzen einfach im Vorstellungsgespräch. Das bedeutet jedoch nicht zwingend, dass sie für die Stelle geeignet sind – es heißt lediglich, dass sie überzeugend wirken. Das ist nicht unbedingt negativ, besonders wenn Sie für den Vertrieb suchen. Aber wie sind sie wirklich? Charisma trägt nur so weit. Egal wie sympathisch Ihnen ein Kandidat ist – stellen Sie sicher, dass er seinen Worten auch Taten folgen lassen kann.

  1. Ihre Arbeitgebermarke ist nicht stark genug

Eine starke Arbeitgebermarke ist entscheidend, wenn Sie die richtigen Talente ansprechen möchten. Als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden – sei es aufgrund Ihrer Mitarbeiter, Ihrer Unternehmenskultur, Ihrer Innovationskraft oder einer Kombination davon – hilft Ihnen dabei erheblich. Machen Sie deutlich, was Sie für Ihre Mitarbeiter tun: ob Weiterbildungsangebote, Wohnressourcen, bezahlte Freiwilligenzeit, attraktive Vergünstigungen oder Benefits – sprechen Sie darüber offen und sichtbar.

  1. Sie setzen auf Social Media, nutzen es aber nicht richtig

Wenn Sie eine Social-Recruiting-Strategie verfolgen, sollten Sie nicht nur Stellenanzeigen veröffentlichen. Das allein weckt weder das Interesse potenzieller Kandidaten noch regt es zur Interaktion an. Social Recruiting ist keine Einbahnstraße. Nutzen Sie die Gelegenheit, die Persönlichkeit Ihrer Marke zu zeigen – sei es durch Fotos von Networking-Events, Mitarbeiterleistungen oder gemeinsamen Aktivitäten außerhalb des Büros. So können sich Kandidaten vorstellen, dort zu arbeiten – und Sie verschaffen sich einen Vorteil im Wettbewerb um Spitzenkräfte.

  1. Sie verkaufen sich nicht gut genug

Das kann sowohl auf Recruiter als auch auf Kandidaten zutreffen. Aber überlegen Sie: Wenn Ihr Kandidat die Vorteile einer Mitarbeit in Ihrem Unternehmen nicht erkennt, welchen Anreiz hat er dann, Ihnen eine Chance zu geben? Eine bewährte Methode ist die Entwicklung einer „idealen Kandidaten-Persona". So können Sie im Voraus die beruflichen Herausforderungen, Werte sowie kurz- und langfristigen Ziele der Kandidaten ermitteln – und diese Punkte im Laufe des Bewerbungsprozesses gezielt ansprechen.

  1. Ihr Onboarding-Prozess ist nicht ausgereift

Zwischen 40 und 50 Prozent aller neuen Mitarbeiter kündigen innerhalb der ersten sechs Monate. In vielen Fällen liegt das an einem nicht vorhandenen oder unzureichend entwickelten Onboarding-Programm. Neue Mitarbeiter sollten in der Anfangszeit gezielt begleitet werden. Ein klar strukturierter Prozess mit definierten Meilensteinen sowie eine angemessene Mentorenbegleitung sind entscheidend für den Erfolg. Vernetzen Sie neue Mitarbeiter mit Kollegen, die sie durch die Einarbeitungsphase begleiten. Legen Sie konkrete Entwicklungsziele fest, die in dieser Zeit erreicht werden sollen – das erleichtert die Integration und ermöglicht es Ihnen, den Fortschritt messbar zu machen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Erfolgreiches Recruiting erfordert Engagement, aber auch einen umfassenden Blick auf das große Ganze. Stellen Sie sich folgende Fragen: Wie wird diese Person zum Unternehmen beitragen? Wie wird sie sich ins Team einfügen? Was sucht sie wirklich? Und wird sie hier glücklich sein? Wenn Sie diese Fragen beantworten können, stehen Ihre Chancen sehr gut, das Talent zu gewinnen, das Sie suchen.

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